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Der in Freiburg im Breisgau lebende Schweizer Künstler BOLT geboren als  Lukas S. Borer stellt Malerei und Plastiken aus.

 


Das Haus der Grosseltern und Eltern von BOLT steht in Oberwil. Hierher zieht es den Künstler immer wieder. Bereits Grossvater Charles Borer war Architekt und Kunstmaler gewesen. BOLT wurde 1969 als Sohn von Auslandschweizern geboren. Einige Jahre arbeitete er in der Schweiz, bevor er wieder nach Deutschland zog, um in Halle zu studieren.
Die dortige Hochschule für Kunst und Design HKD ist in der Burg Giebichenstein untergebracht und geht auf Anhänger des Bauhauses zurück. «Meine Ausbildung im Gebiet der ehemaligen DDR vermittelte mir ein gutes Handwerk, ich lernte lineare schöne Zeichnungen zu machen», erklärt BOLT, «auch Beuys war ja ein ausgezeichneter Zeichner.» 

Seit 2002 hat BOLT sein eigenes Atelier in Freiburg im Breisgau. 
Da BOLT sein Zeichner- und Malhandwerk von der Pike auf gelernt hat und durch seine klassische Ausbildung auch realistisch zeichnen kann, stehen ihm viele Möglichkeiten offen. Heute malt er vorwiegend abstrakt. «Oft sind es schlichte Bilder, aber auch hier muss man wissen, wie man die Formen und Farben optimal einsetzt.» Seine Vorbilder sind «der Tausendsassa» Picasso oder Penck. In einer Gruppenausstellung in Filderstadt hatte er 1989 die Chance, zusammen mit Penck und Baselitz und anderen auszustellen, was für das Renommee eines Künstlers einiges bedeutet.  1992 hat BOLT im Bauhaus Dessau studiert und in den Räumen des altehrwürdigen Bauhaus indem schon Paul Klee oder Max Bill studierten eine Photographie Ausstellung zeigen könnte.

 BOLT der Künstler hatte lange keine Webseite . «Meine Kunst kommt im virtuellen Kleinformat nicht so rüber», sagt er. Überhaupt verweigert er sich gewissen Technologien, welche die Oberflächlichkeit und Hektik eher fördern als abbauen.

 

Text:

Presse Dornach, Baselland

 

 

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